Druckdaten
Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Druckdaten richtig anlegen. Erfahren Sie, was Sie beim Erstellen, Abspeichern und Übermitteln beachten müssen.

QR-Codes und Barcodes

Damit Lesegeräte und Scanner QR-Codes, Barcodes und Strichcodes korrekt erfassen und lesen können, müssen diese in den Druckdaten richtig angelegt werden. 

Codes per Code-Generator erstellen und als hochauflösende Vektordatei speichern

Um einen QR-, Bar- oder Strichcode zu erstellen, gibt es im Internet verschiedene Anbieter wie QRCode-Monkey, ZINT oder BarCode Generator

Achten Sie bei der Auswahl des Code-Generators darauf, dass Sie Ihren QR-, Bar- oder Strichcode nach dem Erstellen als Vektordatei herunterladen können (z.B. EPS oder AI). Bei diesem Dateityp fransen die Kanten im Druck nicht aus und die Codes sind für Lesegeräte gut einlesbar. 

Alternativ können Sie die Codes auch als Bilddatei wie PNG oder JPG in Ihre Druckdaten einbinden – achten Sie dabei jedoch unbedingt auf eine hohe Auflösung, damit die Kanten nicht ausfransen. Denn häufig kommt es hier zu einem für Lesegeräte unleserlichen Druckergebnis. 

QR-Code und Barcode

QR-Code (links) und Barcode (rechts)

Optimale Farbkombination: Schwarzer Code auf weißem Hintergrund

Für eine optimale Lesbarkeit durch optische Lesegeräte wie Scanner oder Smartphones ist ein starker Kontrast zwischen Code und Hintergrund wichtig.  

Andersfarbige Codes sind möglich, jedoch auch fehleranfälliger. Zum Beispiel arbeiten die meisten Scanner mit rotem Licht und „sehen“ deshalb Farbkontraste anders als das menschliche Auge (die Farbe Rot sieht für Scanner quasi weiß aus, während Grün sehr dunkel wirkt).

 

Größe der zu druckenden QR-, Bar- und Strichcodes

Generell dürfen die Codes auf den Druckprodukten nicht zu klein sein. 

Für QR-Codes wird eine Mindestgröße von 2 x 2 cm empfohlen. Diese Angabe passt für handlichen Marketingbedarf wie Visitenkarten oder Flyer. Auf größere Druckprodukte sollten die Codes entsprechend größer aufgedruckt werden.  Als Faustregel können Sie sich merken: das Verhältnis zwischen Betrachtungs- bzw. Scan-Abstand und der Größe des QR-Codes ist 10:1. 

Für Bar- oder Strichcodes beachten Sie bitte industrielle Standards und rechtliche Vorgaben wie zum Beispiel die Normen ISO/IEC 15416 und ISO/IEC 15421.

 

Wie Sie Ihrer Zielgruppe mit QR-Codes einen echten Mehrwert bieten sowie viele weitere Tipps und Hinweise zur Erstellung der Codes, finden Sie in unserem MAGAZIN-Artikel „QR-Codes drucken – aber richtig".

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