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Klebefalz im Überblick

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Unser Klebefalz im Überblick

  • kostengünstig bei hohen Auflagen
  • gute Haltbarkeit 
  • wird häufig bei kurzlebigen Werbemitteln wie Prospekten eingesetzt 
  • gut stapelbar 
  • ideal bei dünnen Papieren und geringen Seitenzahlen 
  • verschiedene (DIN-)Formate möglich  
  • günstige Alternative zur Klammerheftung und Klebebindung

Einsatzmöglichkeiten

Der Klebefalz, auch Bundleimung genannt, wird meist in hohen Auflagen produziert. Bei diesem Bindungsverfahren wird üblicherweise recht dünnes Papier verarbeitet, das mit Leim verklebt wird. Dadurch lassen sich die Druckprodukte gut übereinander stapeln. Der Klebefalz wird vor allem bei kurzlebigen Drucksachen eingesetzt, wie Einlegern, Werbemailings, Werbeprospekten oder abgespeckten Werbekatalogen. Zu den wohl bekanntesten Beispielen für Klebefalzprodukte gehören Wurfsendungen von Discountern.  

 

Besonders in hohen Auflagen sind Broschüren mit Klebefalz günstiger als Broschüren mit Klammerheftung oder Spiralbindung. Der Grund dafür: Die klebegefalzten Broschüren können dann im kostengünstigen und schnellen Rollenoffsetdruck produziert werden (siehe Herstellungsverfahren). Für kurzlebige Werbemailings, die an viele Haushalte verteilt werden sollen, ist der Klebefalz die optimale Wahl.

Unser Klebefalz im Detail

Herstellungsverfahren

Beim Klebefalz werden die Druckbogen maschinell gefaltet, also gefalzt, und während des Falzvorgangs geleimt. Das bedeutet, dass ein Leimstreifen aufgebracht wird, der die gefalzten Bogen im Rücken verleimt. Durch dieses Verfahren muss die Seitenzahl von Broschüren oder Prospekten mit Klebefalz in der Regel durch vier teilbar sein. Dies ist auch bei der Klammerheftung der Fall. Spezielle Maschinen können auch Seitenzahlen händeln, die durch zwei teilbar sind. 

Bestellt man Broschüren mit Klebefalz in sehr hohen Auflagen, ist die Produktion dieser Bindeart besonders günstig, da sie dann im sogenannten Rollenoffsetdruck realisiert werden kann. Dieses Druckverfahren ist noch effizienter als der übliche – schon vergleichsweise schnelle – Offsetdruck. Alle Weiterverarbeitungsschritte erfolgen in der Druckmaschine. Somit werden die Papierbahnen direkt nach dem Druck in den speziellen Anlagen gefalzt und geleimt (Inline-Produktion). Anschließend kommen die Broschüren bedruckt und fertig gebunden aus den Maschinen. Das spart Zeit und damit Geld. Rentabel ist der Einsatz des Rollenoffsets aber nur, wenn hohe Auflagen produziert werden: Bei ONLINEPRINTERS ist dies ab 50.000 Broschüren möglich.

Empfohlene Papiere und Grammaturen 

Wir verarbeiten für Sie folgende Papiere mit Klebefalz: Bilderdruckpapier, Offsetpapier, Zeitungspapier und Recyclingpapier. Üblicherweise werden sehr dünne Papiere für dieses Bindeverfahren verarbeitet. Bei uns werden Papiere mit einer Grammatur von 52 g/m² bis 135 g/m² eingesetzt. Theoretisch ist auch die Verarbeitung von dickeren Papieren beim Klebefalz möglich, jedoch sind dafür spezielle Maschinen nötig. 

Mögliche Seitenzahlen beim Klebefalz

Beim Klebefalz bieten sich vor allem dünne Papiere und geringe Seitenzahlen für die Verarbeitung an. In der Regel werden 8, 12 oder 16 Seiten, manchmal auch 24 oder 32 Seiten bedruckt. Bei ONLINEPRINTERS können Sie klebegefalzte Broschüren mit maximal 16 Seiten bestellen.

Das ist beim Klebefalz zu beachten

Aufschlagverhalten

Produkte mit Klebefalz lassen sie sich nicht flach aufschlagen, ohne dass das Papier nahe der Faltkante geknickt wird. Der Druck ist außerdem nicht bis ganz in den Bund sichtbar, da die Seiten kurz vor dem Falz zusammengeleimt sind. Bei der Anlage der Druckdaten ist zu beachten, dass auf 3 bis 4 mm rechts und links vom späteren Falz keine wichtigen Gestaltungselemente stehen sollten. In diesem Bereich wird üblicherweise der Leim angebracht und der Falz verklebt. Gestaltungselemente im Falzbereich sind im Endprodukt also nicht mehr sichtbar. Am besten hält der Klebefalz, wenn diese Fläche auch tatsächlich unbedruckt bleibt und nur die blanken Papierseiten aufeinander kleben. Deswegen sollte der Platz neben dem späteren Falz komplett ausgespart werden. Außerdem ist aus diesem Grund eine Gestaltung, die über eine ganze Doppelseite geht, beim Klebefalz nicht zu empfehlen.

Seitenanordnung

Das Ausschießen der Innenseiten Ihres Druckprodukts übernehmen wir. Das heißt, wir positionieren und ordnen die einzelnen Seiten der Kataloge, Broschüren und Co. entsprechend für Sie auf dem Druckbogen. Legen Sie deshalb bitte innerhalb Ihres Druckdaten-Dokuments Einzelseiten statt Doppelseiten an oder exportieren Sie fortlaufende Einzelseiten in einer PDF-Datei, sollten Sie mit Doppelseiten gearbeitet haben.

Weitere Hinweise

Produktspezifische Vorgaben und Besonderheiten zur Erstellung und Anlieferung der Druckdaten sind beim jeweiligen Produkt in unserem Onlineshop angegeben. Weitere Hinweise zur Gestaltung finden Sie außerdem in unserem Hilfecenter, unter anderem: 
Beschnitt und Sicherheitsabstand

Alternativen zum Klebefalz

Der Klebefalz ist sehr günstig und rentabel für Produkte mit kurzweiligem Einsatz und hoher Auftragsmenge. Er eignet sich perfekt für Werbeprospekte, Einleger oder Kundenmailings. Je nach Verwendungszweck und Umfang der Druckprodukte kann sich mit Blick auf die Vorteile und Nachteile aber auch eine andere Bindung anbieten. Hier einige Beispiele:

  • Wenn Sie mehr als 16 Seiten für Ihre Werbebroschüren wünschen, empfehlen wir Ihnen die Klammerheftung oder Klebebindung aus dem mittleren Preissegment. Saisonale Produktkataloge werden beispielsweise bevorzugt mit der Klebebindung gebunden, statt dem Klebefalz. Diese Bindearten halten zudem auch dickere Papierstärken verlässlich zusammen.
  • Sollen die Blätter des Druckproduktes (ähnlich wie z. B. bei Durchschreibesätzen oder Schreibblöcken) einfach herausgetrennt werden können, ist die Blockleimung die beste Wahl.

Wir bieten den Klebefalz für folgende Produkte an